Bedarfsbudget
Als Bedarfsbudget wird ein Budget bezeichnet, das die wiederkehrenden Ausgaben und Einnahmen berücksichtigt.
Die SKOS empfehlen zur Vermeidung von Schwelleneffekten bei der Bemessung der Eintritts- und Austrittsschwelle auch ergänzende Positionen zu berücksichtigen; vgl. Kapitel Prüfung eines Schwelleneffekts. Gemeint sind wiederkehrende situationsbedingte Leistungen (SIL), z. B. Fahrkosten, Verpflegungskosten oder Kosten für familienergänzende Kinderbetreuung sowie Einkommensfreibeträge (EFB); vgl. Kapitel Berechnung der Ein- und Austrittsschwelle.
Die Kantone legen in ihren Gesetzen fest, welche Positionen beim Ein- oder Austritt aus der Sozialhilfeunterstützung in einem Bedarfsbudget berücksichtigt werden.
Die Bestandteile eines Bedarfsbudgets werden in Kapitel C.1 SKOS (Materielle Grundsicherung) erläutert. Kapitel C.2 Erläuterungen a SKOS (Budgetberechnung) beschreibt, welche Einnahmen und Ausgaben in ein Bedarfsbudget aufzunehmen sind.
URLs
Berechnung der Verwandtenunterstützung
SKOS-Warenkorb
Erweitertes SKOS-Budget
Budget junger Erwachsener im Haushalt der Eltern
Wie wird die Sozialhilfe für eine Bauernfamilie berechnet?
Ehepaar mit getrenntem Wohnsitzen: Wie bemisst sich die Unterstützung?
Zweck der materielle Grundsicherung
SKOS-RL, Kapitel C.2 Erläuterungen a
Budgetberechnung
SKOS-RL, Kapitel C.2, Praxishilfen
Berechnungsgrundlagen: SKOS-Budget und erweitertes SKOS-Budget
SKOS-RL, Kapitel C.7 Erläuterungen b
Rahmenverfügung und Unterstützungsbudget